Wald-Pädagogik & Wald-Genuss

1. Wald-Pädagogik
„Im Wald vom Wald lernen!“

Warum habe ich mich der Waldpädagogik für alle Altersgruppen verschrieben?
Weil wir dem forstlich nicht kundigen Menschen, den Erholungssuchenden, den Harmoniebedürftigen, somit eigentlich unserer ganzen Gesellschaft, den Wald in all seiner Vielfalt und mit seinen Funktionen näher bringen möchten!

Es sind dies: Die Nutzfunktion, Schutzfunktion, Wohlfahrtsfunktion, Erholungsfunktion und Ökosystemfunktion.

Dabei soll immer auch die Botschaft mitschwingen, dass jeder Wald in Österreich einen Eigentümer kennt und das Hauptprodukt des Waldes, das Holz in all seinen Ausbildungsformen – vom hochwertigen Tischler- und Zimmererholz über Industrieholz für die Papier- und Plattenerzeugung bis zur energiereichen Biomasse verwendet werden soll.

„Im Wald vom Wald lernen“, lautet das Motto der Waldpädagogik. Nicht auf der Schulbank sondern auf spielerische Weise sollen die Kinder den Wald erforschen und die Zusammenhänge in der Natur selbst entdecken. Eine wirkungsvolle Umwelterziehung kann am besten durch unmittelbares Erleben und eigenes Entdecken erfolgen. Durch diese unmittelbare Begegnung mit dem Wald soll auch das Verständnis für seinen Schutz und seine Pflege gefördert werden. Denn die Nähe zum Wald erweckt in den Kindern die Liebe zur Umwelt und Achtung vor ihr.

Während es auf der einen Seite zwar ein steigendes Umweltbewusstsein gibt, nimmt auf der anderen Seite die Naturkenntnis ab. Naturkontakte sind aber eine wichtige Voraussetzung für eine gesunde seelische Entwicklung von Kindern. Eine natürliche Umgebung verleiht den Kindern das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Die Kinder werden ruhiger und entwickeln mehr Gemeinschaftssinn. In der freien Natur können sie ihrer Phantasie freien Lauf lassen.

Heute wissen wir, dass kopflastige Information zu wenig ist, um einen positiven Zugang zum Wald, zur Natur und zur Umwelt herzustellen. Durch die Waldpädagogik können Kinder Wissen auf einfache Weise erlernen, indem sie befähigt werden, ihre Sinnesorgane einzusetzen. Der Wald wird mit allen Sinnen erfahren: Das Holz wird ertastet, der Waldboden wird barfuß erfühlt, den Vogelstimmen wird gelauscht, Waldkräuter werden gekostet, es wird mit der Lupe unter die
Baumrinde geschaut und Baumharz gerochen.

Was sind die Ziele der Waldpädagogik?
Der Wald ist unsere natürliche Umgebung. Spaziergänge in heimischen Wäldern sind sowohl der Gesundheit als auch der Phantasie und Kreativität von jung und alt sehr zuträglich. Leider geht der Bezug zur Natur in unserer Gesellschaft immer mehr verloren. Dadurch steigt die Gefahr, dass immer mehr Waldflächen verschwinden und emotionale Rückzugsorte für Menschen rarer werden.

Hier setzt die Waldpädagogik an:
Als ausgebildete Waldpädagoginn (pädagogisch geschulte Waldvermittlerin) wecke ich (wieder) die Sinne für die Natur und das Bedürfnis den Wald und deren Bewohner zu entdecken, zu fördern und zu schützen. Und das in meinem Fall gerne für alle Altersgruppen – d.h. egal für Kindergarten, Schule oder später in der Erwachsenenbildung.

Ziele dieser Förderung sind:

  • Jedes Pflichtschulkind soll mindestens einmal einen Waldausgang mit einem forstlich qualifizierten und zertifizierten Waldpädagogen erleben können.
  • Die Augen für bisher unbeachtete Phänomene im Wald zu öffnen, die kulturellen Schätze und Besonderheiten im Wald sowie kulturhistorische aber auch geschichtliche Einmaligkeiten zu identifizieren, zu bergen und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und für die Nachwelt zu erhalten.

Quelle: www.waldpaedagogik.at

 

2. „Wald-Genuss – Wald-Baden“

Wald-Genuss – auch oft genannt „Wald-Baden“ ist für mich:
Auslüften:
Den Kopf. Wie wär’s? 😉
Eintauchen, annehmen, einswerden:
Dank absoluter Achtsamkeit Verbundenheit erfahren.
Aufatmen & auftanken: Nicht Dienliches ablegen. Bewegen, berühren, erden.
Ankommen:
Im Moment kindlich staunend voller Lebendigkeit den Wald erforschen.
Nichts leisten müssen, endlich! 
Einfach SEIN dürfen.

Wald Inhalieren
Auftanken...
Einfach mal sein dürfen...

Der Wald unterstützt mich beim...

… Dampf ablassen! Andere nennen es „Stress“ abbauen 😉 In dichten Zeiten habe ich immer schon von Oma oder Mama gehört: „Meinsch, geh‘ a Runde in Woid!“ Schön langsam realisiere ich den Wert dieses „Rat-Schlages“ – das war eigentlich als Umarmungsangebot gemeint.

Es gibt kein besseres „Pflaster“ für die Seele als den Wald und eine Umarmung 🙂 Was uns aber auch wieder in den Wald führt! Ich liebe es die Verbundenheit mit Mutter Natur zu spüren, die Erde, das Moos, Zapfen, den Waldboden in seinen vielen verschiedenen Puzzleteilen zwischen meinen nackten Zehen, die Fußsohlen so lebendig, kribbelig.

Den Wald spüren

Was ich da so „tue“ im Wald?
Ich sauge den Duft des Waldes ein, koste das Harz, schlecke den frischen Schnee von den angezuckerten Wipferln, inhaliere den Geruch der Zapfen wenn ich sie vorsichtig anbreche, lasse frische Buchenblätter im Frühling auf meiner Zunge zergehen, höre Vogelgezwitscher und den rauschenden Bach, sehe unendlich sattes Grün rund um mich und die Sonne schimmert durch das Blätterdach. Mein Kopf ist ruhig. Diese „Augen-Blicke“ geben Kraft. Ich bin unendlich dankbar.
Frei im Kopf und voll bei mir kehre ich zurück in meine „andere“ Welt.

„Zur Ruhe kommen“… was das ist?
Wohl für uns alle eine große Herausforderung. In Japan ist der Wald (Shinrin) immer schon Kraft spendender Lebensraum. Das „Wald-Baden“ (Shinrin Yoku) ist dort als staatlich geförderte Therapie für reizüberflutete Menschen die sich im täglichen Tun & Schaffenmüssen immer wieder überfordert fühlen anerkannt. Auch bei uns reden immer mehr Menschen vom „Wald-Baden“. Auch die Wissenschaft erkennt den Stellenwert von Aufenthalten im Wald immer mehr an.

Die Stille des Waldes lädt ein, selbst still zu werden.
In sich hinein zu lauschen funktioniert im Wald besonders gut. Achtsam für die eigene Natur zu werden. In meinem Tun unterstützt mich ShinrinYoga (= Shinrin heißt WALD und YOGA heißt VEREINIGUNG/VERBINDUNG/HARMONISIERUNG). Es verbindet die heilsamen Erkenntnisse des ursprünglichen japanischen Waldbadens mit der indischen Tradition von Atem-, Sinnes- und Bewusstseinsentfaltung.

BITTE aber beim „Wald-Baden“ mit mir keine klassische Yoga-Stunde im Wald erwarten! 😉
Körperliche Ertüchtigung steht absolut im Hintergrund, es wird sowas von nichts geleistet! 😉 Jeder kann und darf mit! Wir lassen Dampf ab, spüren uns auf berührende Art körperlich und im Herzen.

Dank Mutter Natur landen wir durch Atmen, sanftes Spüren, Fühlen, Riechen, Lauschen, immer mehr bei uns selbst und SIND einfach nur einmal. Vielleicht sogar geerdet.

„Der Wald muß in uns wirken, damit wir wieder zu uns finden.“
Erich Hornsmann

Wald Inhalieren

Stress-Abbau dank Waldkraft.

„ShinrinYoga stabilisiert die Aufrichtung von den Wurzeln (Füssen) weg, was den Rücken frei und schlichtweg glücklich macht. Weil starke Wurzeln unsere Flügel öffnen“, wie die Gründerin von ShinrinYoga Angelika Gierer so schön sagt. „Die Effekte des achtsamen Wald-Wanderns verstärken sich durch Sequenzen aus Aktiv-Meditation und erdenden Bewegungs-Elementen.“

Dazwischen sprudelt’s auch gerne Wissensvermittlung über den Wald. Es warten Weisheiten und Botschaften der einzelnen Baumarten für uns. Aber Achtung: Der Kopf „muss“ nicht immer bedient werden! Beim Wald-Inhalieren wird der Kopf auch ganz schön schnell ruhig und bringt uns dorthin, wo wir zuhause sind… in unserem Herz.

Was für mich im Wald steckt?

Er ist meine liebste Tankstelle für Kreativität und Herzensbildung. Es ist der Ort, wo ich ruhig werde, zu mir komme…wo sich immer wieder neue Wege auftun. Verwurzelt und doch beweglich zu sein, das eröffnet neue Horizonte.

Übrigens, „Dr. Wald“ ist mein großer Freund und Heiler. Als höchst effektives Ökosystem kommuniziert das sogenannte www (wood wide web), ein riesiges unterirdisches Kommunikationsnetzwerk, sogar mit unserem Immunsystem, welches über die Waldluft gestärkt wird. So viele gesundheiltiche Auswirkungen haben Aufenthalte im Wald auf uns – und das alles als Geschenk von Mutter Natur! Näheres dazu auf der Seite von Angelika Gierer – www.shinrinyoga.at.

WILLST DU MIT MIR IN DIE WELT DES WALDES EINTAUCHEN?

Lasse uns gerne den Wald NEU entdecken!
Gerne erstelle ich dir, deiner Familie, deiner Schulklasse, Arbeitskollegen und Freunden ein passendes Angebot!
Egal ob als ganz besonderes Geschenk für dich und deine Liebsten zum Geburtstag, als Team-Buildungs für Firmen, für Schulklassen, Kindergärten oder Seniorenrunden melde dich sehr gerne bei mir
unter michi@herzüberkopf.at
oder telefonisch unter 0680 3119234.

Bis bald im Wald,
Deine Michi Waldfee/hex 😉

 

(M)ich(i) liebe Wald!

Termine für 2022:

Zurzeit sind keine Veranstaltungen vorhanden.

 Die Informationen zu den Terminen rund um Arbesbach am Bärentrail & andere Infos findest du hier – Waldbaden am Bärentrail

PS:
Eva Leutgeb von der TIPS Zwettl hat mich beim Waldbaden nach ShinrinYoga begleitet.

Lilly Dippolt hat mit ihrem wunderbaren CHI-Magazin ein wahrlich ganzheitlich und sehr lesenswertes neues Medium auf die Welt gebracht! 🙂 Auch darin bin ich mit Waldbaden nach ShinrinYoga zu finden! 🙂 DANKE! Hier ist mein Artikel zu lesen.

Chris Stephan von Puls4 hat einen Beitrag über Waldbaden in Amstetten gedreht, ich durfte dabei sein, ein Erlebnis der anderen Art 😉 Wenn du das Video ansehen willst – gerne hier: https://www.puls4.com/cafepuls/Videos/beitraege/Chris-Stephan-geht-Waldbaden

PPS: Mehr zum Lesen gibt es hier auf der Seite von Herzensmenschin Angelika M. Gierer und ShinrinYoga: https://www.shinrinyoga.at/

So einfach nur im Wald...